Fotobox auf der Hochzeit – 9 Tipps, damit die Bilder wirklich gut werden

Eine Fotobox gehört inzwischen auf vielen Hochzeiten einfach dazu. Sie beschäftigt die Gäste, sorgt für ungezwungene Bilder und schafft Erinnerungen, die ganz anders aussehen als die klassischen Hochzeitsfotos.

Aber Fotobox ist nicht gleich Fotobox. Aus meiner Erfahrung als Fotograf und Fotobox-Anbieter gibt es einige Dinge, die einen ziemlich großen Unterschied machen – vom Standort über das Licht bis zum Hintergrund.

Deshalb habe ich hier die wichtigsten Punkte zusammengestellt, auf die ich bei der Planung einer Fotobox für eine Hochzeit achten würde.

1. Die Fotobox sollte dort stehen, wo eure Gäste vorbeikommen

Der beste Platz für eine Fotobox ist nicht unbedingt die größte freie Ecke im Saal. Viel wichtiger ist, dass eure Gäste die Box sehen und regelmäßig daran vorbeikommen.

Steht sie irgendwo in einem Nebenraum oder am Ende eines langen Flurs, wird sie häufig deutlich weniger genutzt. Ideal ist ein Platz in der Nähe des eigentlichen Geschehens – ohne dabei Tanzfläche, Laufwege oder Servicepersonal zu behindern.

Gleichzeitig sollte vor der Fotobox genügend Platz vorhanden sein, damit auch kleinere Gruppen gemeinsam aufs Bild passen.

2. Der Hintergrund macht auf den Bildern mehr aus, als viele denken

Der Hintergrund ist später auf praktisch jedem Fotobox-Bild zu sehen. Deshalb würde ich ihn nicht erst am Hochzeitstag irgendwie improvisieren.

Ein sauber gespannter Stoffhintergrund wirkt deutlich ruhiger als ein zerknittertes Tuch oder ein unruhiger Bereich des Festsaals. Auch sichtbare Stative, Kabel oder Türen im Hintergrund fallen auf den fertigen Bildern stärker auf, als man zunächst denkt.

Ich arbeite deshalb bei meinen Fotoboxen mit hochwertig bedruckten Stoffhintergründen, die straff auf einem schlanken Hintergrundsystem gespannt werden. Dadurch entsteht eine saubere und faltenfreie Fläche und der Fotobereich sieht auch außerhalb der Bilder ordentlich und hochwertig aus.

Fotobox Westerwald – Hotel Hammermühle Wahlrod

3. Gutes Licht ist wichtiger als eine möglichst teure Kamera

Eine gute Kamera allein macht noch kein gutes Fotobox-Bild. Gerade in dunkleren Festsälen entscheidet die Beleuchtung darüber, wie Gesichter, Hauttöne und Farben später aussehen.

Sehr helles Dauerlicht direkt vor dem Gesicht kann für die Gäste außerdem unangenehm sein. Ich setze deshalb auf eine Beleuchtung, die für Personenaufnahmen ausgelegt ist und die Gäste gleichmäßig ausleuchtet.

Das Ergebnis sollte nicht einfach nur hell sein. Entscheidend ist, dass Gesichter natürlich wirken und das gesamte Bild angenehm aussieht.

4. Achtet nicht nur auf die Technik, sondern auch auf den Bildlook

Zwei Fotoboxen können mit ähnlicher Kameratechnik arbeiten und trotzdem vollkommen unterschiedliche Bilder produzieren.

Farben, Kontraste, Hauttöne und die gesamte Bildabstimmung haben großen Einfluss darauf, wie hochwertig ein Foto später wirkt.

Bei meinen Fotoboxen habe ich die Bildlooks deshalb selbst als Fotograf entwickelt und speziell auf meine Fotoboxen abgestimmt. Die Bilder sollen bereits direkt aus der Box einen fertigen und stimmigen Eindruck machen – und nicht wie unbearbeitete Schnappschüsse aussehen.Beispiel für den Bildlook meiner Fotobox auf einer Hochzeit

5. Wenn gedruckt wird, sollte es auch nach einem richtigen Foto aussehen

Die Möglichkeit, ein Bild direkt mitzunehmen, gehört für viele Gäste immer noch zu den schönsten Dingen an einer Fotobox.

Deshalb lohnt es sich, vor der Buchung darauf zu achten, wie die Fotos tatsächlich gedruckt werden. Ein professioneller Fotodrucker ist auf eine schnelle und gleichmäßige Fotoausgabe ausgelegt und liefert hochwertige Fotoabzüge direkt vor Ort.

Besonders schön wird es, wenn auch das Drucklayout zur Hochzeit passt – zum Beispiel mit euren Namen, eurem Hochzeitsdatum oder einem individuell gestalteten Design.

6. Denkt auch an die digitalen Bilder

Der Ausdruck ist schön für den Moment. Die digitale Version wird aber meistens genauso wichtig.

Deshalb würde ich darauf achten, dass ihr nach der Hochzeit Zugriff auf alle Bilder bekommt und eure Gäste ihre Aufnahmen möglichst unkompliziert abrufen können.

Bei meinen Fotoboxen stehen die Bilder deshalb auch digital zur Verfügung. So bleiben die Fotos nicht nur als Ausdruck erhalten, sondern können auch auf dem Smartphone gespeichert und geteilt werden.

7. Bei Requisiten ist weniger manchmal mehr

Requisiten gehören für viele zur Fotobox einfach dazu. Es müssen aber nicht zwangsläufig mehrere Kisten voller Plastikbrillen und Hüte sein.

Ein paar gut ausgewählte Requisiten wirken auf den Bildern oft deutlich schöner.

Besonders persönlich finde ich Requisiten, die speziell für das Brautpaar angefertigt wurden. Deshalb gibt es bei ausgewählten Fotobox-Paketen auch personalisierte Holzschilder, die individuell für die Hochzeit gefertigt werden.

8. Klärt vorher, wer sich um Aufbau und Technik kümmert

Am Hochzeitstag sollte sich weder das Brautpaar noch ein Trauzeuge mit Kabeln, Drucker oder Kamera beschäftigen müssen.

Deshalb würde ich vor der Buchung genau klären, ob die Fotobox lediglich abgeholt beziehungsweise angeliefert wird oder ob Aufbau, Inbetriebnahme und späterer Abbau dazugehören.

Ebenso wichtig ist die Frage, was passiert, wenn während der Veranstaltung tatsächlich einmal etwas nicht funktioniert. Im Idealfall gibt es einen Ansprechpartner, der im Zweifelsfall erreichbar ist.

9. Vergleicht nicht nur den Mietpreis

Gerade bei Fotoboxen gibt es inzwischen eine große Preisspanne. Ein Preisvergleich ist natürlich sinnvoll – ich würde dabei aber immer darauf achten, welche Leistungen tatsächlich enthalten sind.

Kamera, Beleuchtung, Hintergrund, Drucker, Anzahl der Ausdrucke, Bildlook, Lieferung, Aufbau, Requisiten und Support können sich von Anbieter zu Anbieter deutlich unterscheiden.

Deshalb würde ich nicht nur fragen: „Was kostet die Fotobox?“, sondern auch: „Wie sehen die Bilder am Ende aus und was ist in diesem Preis tatsächlich enthalten?“

Denn genau das bleibt nach der Feier übrig: die Bilder.

Fotobox auf Hochzeiten im Westerwald – meine Erfahrung

Da ich regelmäßig auf Hochzeiten und Veranstaltungen im Westerwald unterwegs bin, kenne ich inzwischen viele unterschiedliche Arten von Locations – vom kleineren Landhotel bis zur größeren Eventlocation.

Gerade beim Standort der Fotobox unterscheiden sich die Voraussetzungen teilweise erheblich. In manchen Locations gibt es direkt einen passenden Bereich neben dem Festsaal, bei anderen muss etwas genauer geplant werden, damit Hintergrund, Fotobox und Gäste genügend Platz haben.

Wenn ich eine Fotobox aufbaue, schaue ich deshalb nicht nur darauf, wo technisch genügend Platz vorhanden ist. Der Fotobereich soll gut erreichbar sein, sich optisch in die Feier einfügen und trotzdem niemandem im Weg stehen.

Ihr sucht eine Fotobox für eure Hochzeit?

Wenn ihr für eure Hochzeit oder Feier eine Fotobox sucht, könnt ihr euch meine verschiedenen Fotobox-Pakete, Hintergründe und Möglichkeiten in Ruhe ansehen.

Dort findet ihr auch die aktuellen Preise sowie Informationen zu Drucken, Ausstattung, Lieferung, Aufbau und Abbau.

 

 

Fazit: Gute Fotobox-Bilder entstehen nicht zufällig

Eine gute Fotobox muss nicht kompliziert sein. Wenn Standort, Licht, Hintergrund und Bildabstimmung zusammenpassen, haben eure Gäste Spaß und ihr bekommt gleichzeitig Bilder, die ihr euch auch später noch gerne anschaut.

Genau deshalb lohnt es sich, bei der Auswahl einer Fotobox etwas genauer hinzuschauen und nicht nur Kamera und Mietpreis miteinander zu vergleichen.